Führen heißt …
Arbeiten Sie nicht so hart!

 

Führen heißt: Arbeiten Sie am System und nicht im System. Und am System zu arbeiten bedeutet heute und in Zukunft: Selbstführen der Mitarbeiter und Selbstorganisation des Unternehmens zu ermöglichen.

Was glauben Sie: Mit welcher Art von Führung gewinnen wir den Kampf um kluge Köpfe?

Gefühlt arbeitet ein Viertel der Führungskräfte immer noch zu hart. Sie erledigen zwischen gelegentlich bis häufig das Geschäft ihrer Mitarbeiter – mit unnötigen und teilweise fatalen Folgen. Denn könnten Sie so als Mitarbeiter Ihr Können und Ihr Engagement ganz ins Spiel bringen?

Ich vermute, Sie antworten mit „Nein“. Genau das ist die Antwort auf die Frage, wieso es für Unternehmen überlebenswichtig ist, dass ihre Führungskräfte nicht zu hart arbeiten.

Folglich brauchen wir heute und – angesichts der Industrie 4.0 – in Zukunft noch weniger Geführt-Werden, aber dafür Führung: Wir brauchen Führungspersonen, die sich auf dem Spielfeld überflüssig machen und stattdessen als Spielertrainer umso wichtiger werden. Wir brauchen Führungspersonen, die professionell und mit der gewissen persönlichen Portion an Leidenschaft und Freude die fünf Rollen zukunftsfähigen Führens wahrnehmen – eine davon habe ich bereits erwähnt. Das ist das zukunftsfähige Arbeiten am System.

Und noch etwas: Ich möchte Ihnen diese sportliche Aufgabe leichter machen. Als Entscheider, als Führungspersonen leisten Sie täglich das Ihre für diesen Wandel der Führung. Zum Vergleich: Was gute Fußballtrainer auf zwei Berufsphasen verteilen – erst Kapitän, dann Trainer –, das schaffen gute Führungspersonen in einer. Dazu hier von mir Tipps zur besseren Orientierung und für Ihren Werkzeugkasten „Führung“.